Eine gute Speisekarte entscheidet im Liefergeschäft darüber, wie viele Gäste bei dir bestellen – und wie profitabel du arbeitest. Doch viele Lieferdienste machen denselben Fehler: Die Karte ist zu groß, zu unübersichtlich oder enthält Gerichte, die sich in der Lieferung nicht gut eignen.

In diesem Artikel erfährst du, wie groß deine Liefer‑Speisekarte wirklich sein sollte, welche Gerichte drauf gehören und wie du mit einer kleineren, smarteren Auswahl mehr Bestellungen und mehr Gewinn erzielen kannst.

Warum die Größe deiner Lieferkarte so wichtig ist

Eine zu große Speisekarte führt zu mehreren Problemen:

  • Lange Lieferzeiten

  • Höhere Fehlerquote in der Küche

  • Mehr Einkaufs- und Lagerkosten
  • Gäste brauchen länger, um zu wählen – und brechen häufiger ab
  • Gerichte, die sich schlecht liefern lassen, sorgen für schlechte Bewertungen
Lange Lieferzeiten

Anders gesagt:

Je größer die Karte, desto höher das Risiko für Stress, Qualitätsschwankungen und unnötige Kosten.

Die ideale Größe einer Liefer‑Speisekarte

✔️ Optimal: 20–40 Gerichte

Das ist die Größe, die sich in der Praxis bewährt hat.
Damit bietest du genug Auswahl, aber überforderst weder Gäste noch dein Team.

Als Orientierung:

  • Pizza / Pasta: 20–35 Gerichte

  • Asiatische Küche: 25–40 Gerichte

  • Burger: 10–20 Gerichte

  • Bowls / Salate: 10–20 Gerichte

  • Mischkonzepte (z. B. Pizza + Burger): 30–45 Gerichte

Alles darüber wird für die meisten Lieferdienste schwierig effizient zu managen.

Warum weniger oft mehr ist

Wenige Gerichte haben große Vorteile:

  • 1

    Schnellere Zubereitung
    Eine kleinere Karte bedeutet weniger unterschiedliche Arbeitsschritte in der Küche.

  • 2

    Höhere Qualität
    Du kannst dich auf die Gerichte konzentrieren, die du richtig gut kannst.

  • 3

    Geringere Kosten

    ✔️ weniger Lagerhaltung
    ✔️ weniger Food Waste
    ✔️ besser planbare Bestellungen

  • 4

    Bessere Bewertungen
    Liefergerichte, die konsistent warm, frisch und lecker ankommen, sorgen für glückliche Gäste.

Welche Gerichte unbedingt auf die Lieferkarte gehören

Setze auf Speisen, die:

  • heiß bleiben
  • stabil bleiben (nicht aufweichen, nicht zerfallen)
  • sich gut transportieren lassen

  • sich schnell vorbereiten lassen
  • häufig bestellt werden
Welche Gerichte unbedingt auf die Lieferkarte gehören

Beliebte Klassiker:

Vermeide:

  • Gerichte mit viel Flüssigkeit (Suppen, Ramen)
  • knusprige Speisen, die schnell weich werden
  • Gerichte, die optisch leiden, wenn sie verrutschen

Wie du herausfindest, welche Gerichte du streichen solltest

Nutze Daten statt Bauchgefühl. Achte auf:
✔️ Bestellhäufigkeit
Welche Gerichte gehen kaum raus? Streichen!

✔️ Deckungsbeitrag
Welche Gerichte bringen wenig Marge oder sind teuer in der Herstellung?

✔️ Zubereitungsstress
Welche Gerichte verlangsamen die Küche?

✔️ Beschwerden / Bewertungen
Welche Gerichte führen häufig zu Reklamationen?

Je konsequenter du aussortierst, desto effizienter läuft dein Laden.

Spezial-Tipp: Setze auf Bestseller statt auf Vielfalt

Viele erfolgreiche Lieferdienste setzen auf die Top 10–15 Gerichte, die den meisten Umsatz bringen – und gestalten drum herum Varianten oder Menüs:

  • „Bestseller-Menü“
  • „Family Box“
  • „2‑für‑1 Angebote für deine Top‑Gerichte“

Das macht die Auswahl für Gäste einfacher und erhöht den Durchschnittsbon.

Fazit: Die perfekte Liefer‑Speisekarte ist übersichtlich, schnell und profitabel

Eine ideale Lieferkarte ist:

  • schlank statt vollgestopft
  • 20–40 Gerichte groß
  • optimiert für Lieferung
  • auf Bestseller fokussiert
  • kosteneffizient

Wenn du diese Tipps umsetzt, wirst du:

  • schneller liefern
  • weniger Fehler machen
  • Kosten reduzieren
  • bessere Bewertungen erhalten
  • mehr Umsatz pro Gericht erzielen

Kurz: Deine Lieferkarte wird effektiver – und dein Business profitabler.

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