Wie Lieferportale die Bringdienste unter Druck setzen

//Wie Lieferportale die Bringdienste unter Druck setzen

Wie Lieferportale die Bringdienste unter Druck setzen

Wie Lieferportale die Bringdienste unter Druck setzen

Heutzutage werden immer mehr Speisen und Gerichte online bei Lieferdiensten bestellt. Ein Kunde loggt sich in einem der großen Portale ein und klickt sich durch Bilder und Bewertungen. Dann packt er alles Gewünschte in den Warenkorb und bezahlt per PayPal gleich am Smartphone. Alles geschieht online! Essen auf Knopfdruck.
Doch welches Problem durch Portale für die Lieferdienste entsteht, darüber sind sich die wenigsten Kunden bewusst.

Liefer-Portale: Bequem für Kunden und Lieferdienste

Seit einiger Zeit werden kritische Stimmen von Lieferdiensten laut. Sie beklagen die Abhängigkeit von den großen Bestellplattformen. Doch was ist passiert? Zunächst waren die Pizzabäcker und Sushi-Läden doch geradezu euphorisch, wenn es darum ging bei Lieferheld & Co. gelistet zu werden.

Die Erklärung ist einfach wie einleuchtend: Auf den ersten Blick bringen die Portale den gelisteten Lieferdiensten sofort ein Plus an Kunden. Die Lieferdienste werden allen hungrigen App-Nutzern im potenziellen Liefergebiet angezeigt; also auch denen, die den Lieferdienst bis dato gar nicht kennen. Die Kundenanzahl steigt, die Bekanntheit ebenso. Soweit so gut.

Und die Nachteile der Lieferportale?

Die Portale verlangen pro vermittelter Bestellung im Durchschnitt etwa 15% Provision, Tendenz steigend. Bei einem Lieferdienst mit einem normalen Bestellvolumen von etwa 10.000€ im Monat sind das monatlich etwa 1.500€, die der Lieferdienst nur für die reine Vermittlung von Bestellungen zahlen muss. Das für sich genommen ist für viele Bringdienste schon eine stolze Summe, die es erst einmal aufzubringen gilt, schließlich ändern sich die übrigen laufenden Kosten dadurch nicht.

Der zweite, fast noch schwerwiegendere Nachteil für die Gastronomen liegt in der Abhängigkeit, in die sie sich begeben. Die Portale fungieren letztlich als einziger Kontakt zum Endkunden. Will heißen: läuft der Vertrag des Lieferdienstes bei einem der Portale aus, so sind auch die Kunden weg und werden einfach an Konkurrenten weitervermittelt.

Die Folge: Qualität und Service leiden

Fällt durch die Portale also ein beträchtlicher Anteil der Einnahmen weg, muss an anderer Stelle gespart werden, wenn sich das Geschäft rechnen soll. Gespart wird dann entweder am Personal, den Zutaten oder die Preise für die Gerichte werden erhöht. Am Ende leidet also nicht nur der Lieferdienst-Betreiber unter dem Druck durch die Portale, sondern auch der Endverbraucher.

Alternativen für Lieferdienste

Lieferdienste müssen mit der Zeit gehen, um konkurrenzfähig zu bleiben. Ihren Kunden müssen sie die Möglichkeit bieten, dass online bestellt werden kann.

Um Provisionen bei Portalen einzusparen, versuchen Lieferdienste nun häufig mit einem eigenen Shop online zu gehen.

Dieses Vorhaben ist aber im Alleingang sehr schwierig umzusetzen, und scheitert in der Regel an den finanziellen Möglichkeiten oder dem technischen Knowhow. So kann beispielsweise das Einbinden von Online Bezahlmethoden oder verschiedenen notwendigen Warenkorb-Funktionen zu erheblichen Problemen führen, deren reibungslose Nutzbarkeit für einen Lieferdienst von großer Wichtigkeit sind. Auch die regelmäßige Pflege eines Shops ist sehr zeitintensiv und bedarf umfassender technischer Kenntnisse.

Eine preiswerte Lösung aus einer Hand bietet zum Beispiel das order smart Shopsystem. Weitere Informationen über das Shopsystem erhalten Sie hier:

www.ordersmart.de 

Vorteile eines eigenen Shopsystems

Durch ein eigenes Shopsystem wird die permanente Abhängigkeit von den großen Lieferportalen unterbrochen und ein eigener Kundenstamm aufgebaut. Die Provisionseinsparungen erlauben Rabatte und Aktionen im eigenen Online Shop, die die Endkunden davon überzeugen dort, und nicht mehr über die Portale zu bestellen.

Ein eigener Online Shop ist der erste Schritt für Lieferservices zurück in die Unabhängigkeit.

Für wen lohnt sich ein eigenes Shopsystem?

• Liefer- und Bringdienste, die ausschließlich die Online-Portale nutzen
• Gastronomie Unternehmen ohne eigene Online Präsenz bzw. Shopsystem
• Kleine, mittelständige und große Gastronomie Unternehmen
• Restaurants & Unterhaltungsgastronomie
• Gastronomie Ketten und Unternehmen mit vielen Filialen

2018-12-13T15:20:38+00:00

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